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Neujahrsansprache am 11.01.2023 des Bürgermeisters der Stadt Lütjenburg Dirk Sohn

Ich möchte Sie zum heutigen Neujahrsempfang herzlich willkommen heißen. Ich freue mich, dass wir wieder gemeinsam das neue Jahr begrüßen können.

Krise, Krise und nochmals Krise, von einer Krise zur nächsten. Damit verbunden gab und gibt es viele besondere Herausforderungen, die wir bisher, trotz vieler Einschränkungen, gemeinsam gut gemeistert haben.

Aus dem Rathaus heraus haben wir uns während dieser Zeit mit vielen Maßnahmen den jeweiligen Situationen gestellt. Ob Bürgertelefon, Einkaufshilfen, Aufbau von Teststationen, durch Notbesetzungen in unseren Einrichtungen oder aktuell die Erarbeitung von Plänen zur Begegnung von möglichen Katastrophen, wir haben gehandelt.

Alle Mitarbeiter*innen der Stadt Lütjenburg haben neben der üblichen Tagesarbeit besonders viel Einsatz an den Tag gelegt. Dadurch konnten wir dazu beitragen, die Krisen für uns alle etwas erträglicher zu machen. Dafür an dieser Stelle mein besonderer Dank! Ausdrücklich zähle ich auch die ehrenamtliche Einsatzbereitschaft unserer Feuerwehr dazu und danke den Kamerad*innen und für ihre zuverlässige Unterstützung. Auf Sie alle kann ich mich als Bürgermeister und Sie sich als Bürger*innen verlassen!

Wann, wenn nicht in solchen Krisen, zeigt sich auch der Wert einer Gesellschaft und ich kann sagen, wir haben zusammen die Krisen der letzte 3 Jahre gut gemeistert, wir haben das Beste daraus gemacht, trotz verschiedener harter Schicksalsschläge, die Einzelne von uns ertragen mussten. Dabei haben unsere Vereine, Verbände Einrichtungen und jede und jeder Einzelne von uns seinen Teil dazu beigetragen und sich mit Besonnenheit diesen Krisen gestellt. Es wurde sich um Mitmenschen, um Nachbarn, einfach um das Allgemeinwohl gemeinsam gekümmert, denn Krisen können nur gemeinsam gemeistert werden, das kann der Staat, das kann die Stadt alleine nicht leisten. Deshalb gilt mein Dank auch Ihnen allen.

Und auch das macht unsere Stadt zu einer besonderen: wir halten zusammen, wir kümmern uns alle. Gemeinsam sind wir Lütjenburg, darauf können wir stolz sein, das zeichnet unser Lütjenburg aus.

Daneben konnten wir im Tagesgeschäft vieles erreichen: die Entwicklung der Kaserne hat große Sprünge gemacht, die ersten Wohnungen sind bezogen, weitere werden gebaut, die Freizeitfläche wurde weiterentwickelt, der Wohnmobilparkplatz konnte fertiggestellt werden und wird von Touristen bereits gut besucht, so dass auch zusätzliche Kaufkraft in unsere Stadt gekommen ist – darüber freut sich der Einzelhandel. Diesen Kurs wollen wir fortsetzen, eine wachsende und aufstrebende Stadt bleiben, eine Stadt in der gerne gewohnt und gelebt wird, eine Stadt, die man gerne besucht.

Wir haben die Digitalisierung in unserer Grundschule und unserem Förderzentrum vorangebracht und damit den Rahmen für eine gute Bildung in unserer Stadt weiter ausgebaut. Wir haben die öffentlichen Spielplätze nicht nur überprüft, sondern zum Beispiel im Bereich ´Hochmode´ den Spielplatz in weiten Teilen erneuert.

Nach der Corona-Zwangspause konnte das kulturelle Leben wieder an Fahrt aufnehmen und nach Stadtfest, Niederstraßenfest, Herbstzauber, Bismarckturmfest und Weihnachtsmarkt konnte erstmalig der Adventszauber in der Tannenschlucht mit großem Erfolg durchgeführt werden. Jung und Alt, ca. 250 Menschen, haben bei Punsch und Würstchen gemeinsam gesungen und die Weihnachtszeit eingeläutet. Das tat uns allen gut, denn der Mensch als soziales Wesen braucht den Kontakt zu anderen. Wir konnten wieder gemeinsam fröhlich sein, lachen und eine unbeschwerte Zeit haben.

Und was passiert nun im Jahr 2023?

Als größte Maßnahme werden wir den Umbau des Stabsgebäudes vorantreiben, so dass spätestens im Jahr 2024 unsere Stadtwerke dort neue Verwaltungsräume beziehen können und die Rettungswache des Kreises Plön dort einen neuen Standort findet.

Daneben konnte zur weiteren Entwicklung der Freizeitfläche ein Auftrag unterschrieben werden, der die Hundeliebhaber erfreuen wird. Eine Hundeauslauffläche wird jetzt entstehen und im laufenden Jahr fertiggestellt werden.

Die Telekom wird die Planungen zum Glasfaserausbau abschließen und voraussichtlich zum Ende des Jahres, vor allem im Jahr 2024, die Glasfaseranschlüsse herstellen. Einen Wehrmutstropfen gibt es dabei jedoch, im Bereich ´Piesberg´ ist der Ausbau durch die Telekom noch nicht gewährleistet, hier suchen wir nach einer Lösung.

Gleichzeitig werden wir einen Straßensanierungsplan erstellen, so dass wir voraussichtlich ab 2024 mit der ersten Straßenbaumaßnahme beginnen können. Der Sanierungsplan soll uns helfen, die erforderlichen Maßnahmen im Stadtgebiet zu priorisieren, um dann in den Folgejahren Straße um Straße zu erneuern.

Weiterhin werden wir die Straßenbeleuchtung weiter auf LED umstellen, die Schaltkreise erneuern, um die Straßenbeleuchtung besser steuern zu können, und wir beabsichtigen Photovoltaikanlagen zu installieren. Diese Maßnahmen sollen nicht nur die Stromkosen senken, sondern im Besonderen auch dem Klimaschutz dienen.

Für die Bevölkerung und Gäste unserer Stadt sanieren wir die öffentlichen Toiletten am Rathaus. Dort entstehen, nach meinem Wissensstand, die ersten Unisextoiletten im Kreis Plön.

Eine weitere Herausforderung ist die Digitalisierung des Rathauses, eine komplett neue EDV-Struktur hält hier Einzug. Damit verbunden ist auch die Anbindung der städtischen Einrichtungen an des Netz des Rathauses. Dadurch erreichen wir auch eine deutliche Verbesserung im Bereich der Sicherheit gegen Angriffe von außen. Wir sind dann so sicher, dass bei Bedarf selbst der Bundeskanzler bei uns vertraulich arbeiten kann.

Es wird bei uns nicht langweilig. Für diese und weitere Maßnahmen investieren wir rund 2,7 Mio. Euro.

Aber all das wird überschattet von Russlands Wunsch, die Weltordnung neu bestimmen zu wollen. All das wird belastet durch den Krieg den Russland gegen die Ukraine führt. Ein Krieg, der dort stellvertretend gegen die Demokratien dieser Welt geführt wird. Putin und sein Russland haben offensichtlich nicht viel aus der Geschichte gelernt und verüben in der Ukraine schreckliche Kriegsverbrechen. Die Folgen für uns: Wirtschaftliche Herausforderungen in alle Richtungen und ein Unbehagen vor dem Unbekannten. Jeder und jede fragt sich mehr oder weniger „Was kommt noch auf uns zu?“

Bund und Land begrenzen die wirtschaftlichen Folgen durch Finanzhilfen, aber daneben ist es auch wichtig, die psychische Belastung, die durch einen Krieg entsteht, zu begrenzen. Eine Belastung, die für jeden einzelnen von uns unterschiedlich stark ist. Wir können dem Krieg, den Russland angezettelt hat, allen durch Zusammenhalt etwas Wesentliches entgegenstellen: Dazu gehört dann auch, den Geflüchteten zu helfen, ihnen eine Bleibe zu geben, ihnen zu zeigen: auch an ihrer Seite stehen wir. Deshalb möchte ich hier an dieser Stelle Ihnen allen danken, die uns durch Sach- und Geldspenden unterstützt haben. Mit Ihren Spenden konnten und können wir den aus der Ukraine geflüchteten Menschen notwendige Hilfe geben. Ohne Ihre bisherige und künftige Unterstützung könnten wir die Hilfen nicht mehr gewähren. Wir, das ist in diesem Fall die Stadt Lütjenburg, die evgl. Kirchengemeinde Lütjenburg und die Wirtschaftsvereinigung der Stadt mit Unterstützung der Amtsverwaltung. Und wir freuen uns sehr, wenn Sie uns auch im laufenden Jahr mit Ihren Spenden erneut helfen, damit wir helfen können.

Danken möchte ich auch der gesamten Stadtvertretung, denn für vieles, was ich als Bürgermeister mache, hat die Stadtvertretung im Vorfeld entsprechende Beschlüsse gefasst. Dabei hat die Stadtvertretung Ziele festgelegt und mir einen Rahmen vorgegeben, der durch gegenseitiges Vertrauen geprägt ist.

An letzter Stelle, aber nicht weniger bedeutend, möchte ich die Verbundenheit zur Bundeswehr zum Ausdruck bringen, dies auch ganz persönlich. Die Soldaten und Soldatinnen der Flugabwehrraketengruppe 61, zu der wir als Stadt eine enge Patenschaft pflegen, haben in den letzten Jahren viel ableisten müssen, haben in gefährlichem Gebiet z. B. in Mali , für Schutz gesorgt oder auch an der Nato-Ostgrenze in Litauen, dem russischen Staat seine Grenzen gezeigt. Zum Glück reichte die Präsenz vor Ort aus. Oberstleutnant Reif, ich danke Ihnen und Ihren Kameradinnen und Kameraden ausdrücklich für Ihre Einsätze. Ich danke Ihnen für Ihre Bereitschaft Deutschland zu dienen, uns allen zu dienen. Wir wissen alle, dass sie nicht immer mit bester Ausstattung unterwegs sind und so erwarte ich, dass die Bundesregierung Wort hält und im Rahmen der Zeitenwende zeitnah für Verbesserung sorgt und es nicht bei Worthülsen bleibt.

Abschließend wünsche ich Ihnen allen Gesundheit, Freude, Glück und dass das Jahr 2023 für uns allen ein gutes wird.

Wir sind Lütjenburg, gemeinsam für unsere Stadt, gemeinsam für die Region.

Bürgermeister Dirk Sohn

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