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Foto: © Stefan Gramkow, Agentur inpuncto Werbung, vlnr: C. von Buchwaldt, s. Paul, F. Becker, U. Berscheid, F. Bauer, Dr. A. Gantschow, P. Liesenfeld
Ein Defibrillator (AED) kann im Notfall Leben retten - Der Lions Club Lütjenburg und die Stiftung Kinderherz helfen - Werden auch Sie Lebensretter!
(pg) Der Lions Club Lütjenburg ermöglichte durch eine Spende die Anschaffung eines Defibrillators für das Förderzentrum Otto-Mensing-Huus Lütjenburg. Bei Übergabe des lebensrettenden Gerätes erklärte Ulrich Berscheid, amtierender Präsident des Lions Clubs Lütjenburg, dass die Finanzierung durch Aktionen wie z. B. die Lions-Büchermärkte und den Lions-Weihnachtsmarkt auf Gut Helmstorf zustande kam. Es seien jeweils gute Gelegenheiten zur Akquirierung von Spendengeldern. Berscheid bedankte sich bei Familie von Buchwaldt, die ihre Scheune ohne Mietkosten für das weihnachtliche Projekt zur Verfügung stellte: „Der Lions Club Lütjenburg war somit in der Lage, 5.200,-- Euro für die Anschaffung und eine fünfjährige Wartung eines Defibrillators aufzubringen. Wir hoffen, dass in unserem Umfeld niemand reanimiert werden muss. Wenn doch, steht jetzt solch ein Gerät am unteren Eingang zur Sporthalle des Otto-Mensing-Huus bereit.“
Frauke Bauer und Dr. Alexander Gantschow vom Förderzentrum Lütjenburg zeigen sich begeistert: „Ein Defibrillator ist wichtig, wenn es um ein Leben geht. Nicht nur unsere Schülerschaft profitiert davon, unsere Räumlichkeiten werden auch von Kitas, Kindergärten und Vereinen genutzt, sodass auch hier Zugriff besteht.“
Peter Liesenfeld, Stadtvertreter Lütjenburgs im Sozialausschuss, weiß allein schon durch sein Wirken im Rettungsdienst um die Wichtigkeit von Reanimationen: ´Prüfen – Rufen – Drücken´, ist das Vorgehen, wenn ein bewusstloser Mensch ohne Atmung und Puls aufgefunden wird. ´Prüfen: Atmet der Mensch? – Rufen: 112 wählen, Fragen beantworten, auf Anordnung warten – Drücken: Herzdruckmassage möglichst 120 x pro Minute (im Takt des Bee Gees-Songs Stayin alive)´. Ein anderer Ersthelfer muss schnellstmöglich loslaufen, um den Defibrillator zu holen. Die Bedienung ist ganz einfach, denn man wird per Ansprache detailliert durch den Weg der Reanimation geleitet.“
Was ist eigentlich ein AED?
Ein Automatischer Externer Defibrillator, kurz AED, ist ein tragbares medizinisches Gerät, das bei Herz-Kreislauf-Stillstand, Kammerflimmern oder Kammerflattern durch gezielte Stromstöße den normalen Herzrhythmus wiederherstellen kann. Es ermöglicht Ungeschulten/Ungeübten eine sichere, einfache Anwendung, da es selbständig analysiert, Schritt für Schritt per Sprachanweisung durch die Reanimation (Wiederbelebung) führt und genau angibt, ob und wann ein Schock ausgelöst werden soll.
Das will die Stiftung KinderHerz erreichen:
Ca. 8.700 Kinder werden jährlich mit einem Herzfehler geboren, nicht mitgezählt, welche nach der Geburt am Herzen erkranken. Davon müssen rund 4000 Kinder irgendwann reanimiert werden, viele davon außerhalb von Krankenhäusern. Um auch aufgrund von Unfällen oder anderen medizinischen Notfällen vorbereitet zu sein, stattet die Stiftung KinderHerz u. a. Kindergärten, Kitas, Grund- und weiterführende Schulen im ganzen Land mit tragbaren Defibrillatoren aus. Wichtig dabei sind Hilfen durch Spenden.
Sylvia Paul, Vorstand Stiftung KinderHerz, ist glücklich über den Umstand, dass sich die Familie von Buchwaldt in der Region Lütjenburg so intensiv für die Stiftung KinderHerz einsetzt: „Begonnen hatte alles mit der Pflanzung des KinderHerzwaldes auf Gut Helmstorf, wodurch eine große Verbundenheit entstand. Vertieft wurde das noch durch die Weihnachtsmärkte auf dem Gutsgelände. So ergab sich dann auch der Kontakt zum Lions Club Lütjenburg, über den wir uns sehr freuen, denn der hilft uns sehr.“
Helfen auch Sie! – Weil Spenden glücklich macht. Manchmal braucht es nicht viel, um etwas wirklich Gutes zu bewirken – nur eine Idee, engagierte Menschen und den gemeinsamen Willen, Verantwortung zu übernehmen.
Spendenmöglichkeiten: www.stiftung-kinderherz.de
Foto: © Stefan Gramkow, Agentur inpuncto Werbung, vlnr: C. von Buchwaldt, s. Paul, F. Becker, U. Berscheid, F. Bauer, Dr. A. Gantschow, P. Liesenfeld
